Donnerstag, 9. Juli 2020

Schloss Blutenburg

.... endlich wieder draußen zeichnen, mit den anderen Urban Sketchern, an einem wunderbar sonnigen Tag - ein Segen!


Auf der Bank wartet Hans, die umgehängte Kamera stets griffbereit, auf Ingeborg, die noch an ihrem schönen Leporello arbeitet (siehe ihr Post auf der Seite Urban Sketchers Munich) - oder saß sie schon bei einer Tasse Kaffee?
Und oben wollte eine Ameise unbedingt auch mit ins Bild - mein erstes Tierportrait!

Sonntag, 29. März 2020

USK zu Hause

Zu Hause zeichnen hat auch was - wenn man die Aufräumeritis hinter sich hat, zur Belohnung.


Und dann kann man auch noch mal in den alten Asterix-Bänden schmökern und an den großen Zeichner Albert Uderzo denken, der am vergangenen Dienstag gestorben ist.

Montag, 3. Februar 2020

Münchner Dachlandschaften

Am 02.02.2020 (was für ein Datum!) sind die Urban Sketcher der "Deutschen Eiche" auf's Dach gestiegen - ein berühmtes Lokal mitsamt Hotel im Herzem von München, mit einem sehr schönen Dachgarten. Erst die zunehmenden Böen vertrieben die Zeichner, als die schützenden Markisen eingerollt werden mussten. Es ging danach aber noch gemütlich im Lokal weiter, bei wärmendem Kaffee und gutem Apfelstrudel.  




Mich reizten die Dachlandschaften so wie sie sind: Antennen, Klimaanlagen-Kästen, Kabel, Sat-Schüsseln, Schornsteine, Blechdächer neben Biberschwanz-Schindeln ... und natürlich kann man irgendwo auch schöne Kirchtürme und bedeutende Gebäude erkennen, und im Süden sogar die Berge, an diesem windreichen Tag. Aber nichts davon lag in meiner Blickrichtung.





Sonntag, 10. November 2019

KARE im Kraftwerk

Ein beeindruckender Zeichen-Sonntag in der KARE-Wohnwelt im Kraftwerk!
Aber nach so vielen wohnsinnig-bunten Lifestyle-Accessoires überkam mich ein  Bedürfnis nach bauhausmäßiger Klarheit und Formstrenge. Deshalb habe ich im Treppenhaus gezeichnet:


Weiß angestrichener Beton, graue Metall-Treppenstufen und Geländer, orange Kabel, die ihre weiße Bemalung abgeworfen hatten, und die rote Leuchtschrift im Fenster, die von hinten-unten kaum zu enträtseln war; von draußen betrachtet steht da "Lust".

Danke an das KARE-Team für die freundliche Einladung!

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Reiseskizzen aus Kanada und Neuengland


Québec City - die sehr schöne Altstadt hat mir nicht genug Zeit gelassen zum Zeichnen; das klappte erst im Hafen, wo die Lotsenboote und die großen Schlepper liegen, die auf die Frachter auf dem breiten St. Lorenz-Strom warten.















 Die lange Reihe der (mehr als 20) Getreidesilos wird  nachts von unten mit rötlich-blau changierenden Farben angeleuchtet. 


















 
Woodstock (in Vermont, nicht das andere Woodstock ...) - ein hübsches kleines Eckhaus, sehr typisch: 



Und dieses Haus in Stockbridge (Massachusetts) hat schon einmal bessere Zeiten gesehen:



Das "Cliff Lodge" auf Nantucket ist ein altes Kapitänshaus von 1771 mit der typischen grauen Schindelfassade; von einer kleinen Dachterasse konnte der Kapitän beobachten, welche Schiffe gerade in den Hafen ein- und ausliefen. Heute ist das Cliff Lodge ein liebenswürdiges, privat geführtes Hotel; auf der Dachterasse kann man den sundowner genießen:



 (Gezeichnet habe ich auf einer Tellerunterlage, die ich mal aus einer Pizzeria in Italien mitgenommen habe)

Und an der Hafeneinfahrt von Nantucket steht das "Brant Point Lighthouse":  



Nantucket war einmal Heimathafen einer der größten Walfangflotten; manche der alten Segelschiffe fuhren auf mehrjährigen Fahrten rund Kap Hoorn (und zurück), um im Pazifik zu jagen.


Donnerstag, 19. September 2019

Mystic Seaport

"A Museum dedicated to Americas Maritime Heritage" - 17 historische Schiffe liegen in dem Museumshafen am Mystic River (Connecticut), vom kleinen "Sandbagger" bis zum Vollschiff, ein schneller Schoner für den Fischfang auf den Grand Banks, ein kleiner Dampfschlepper, sogar ein dänischer Fischkutter, und knuffige Catboats, die früher zum Aufholen der Hummerkörbe eingesetzt wurden und mit denen man sogar im Hafen segeln kann. Und dazu ein ganzes Dorf mit allem, was man vor rd. 100-150 Jahren für die Seefahrt brauchte: Segelmacher, Schiffsausrüster, Seekarten und Navigationsinstrumente, eine Reeperbahn und eine Werft, auf der alte Schiffe restauriert werden.
Die Zeit ist stehengeblieben hier.


Die "Charles W. Morgan" ist der Star in Mystic - 1841 gebaut, ist diese (Dreimast-) Bark das älteste noch schwimmende Handelsschiff in Amerika, das 2014 sogar noch einmal unter Segeln an Neuenglands Küsten gefahren ist. Gut 80 Jahre war das Schiff zum Walfang auf den Weltmeeren unterwegs.
Im Hintergrund sieht man die ...




 ... "Joseph Conrad", ein kleines Vollschiff, als "Georg Stage" 1882 in Kopenhagen gebaut. Sie diente als Ausbildungsschiff für den dänischen Seefahrernachwuchs. 1905 von einem Dampfer gerammt und tragisch gesunken, wurde sie wieder gehoben. Der Seefahrer und Schriftsteller Alan Villiers gab ihr den jetzigen Namen und führte sie und ihre Crew 1934-1936 einmal um die Welt. Seit 1945 in Mystic, ist ihr derzeitiger Zustand leider etwas beklagenswert (siehe der fehlende Klüverbaum, und auch die Masten sind gekürzt); man hofft auf die Mittel für eine Restaurierung. 





Dienstag, 2. Juli 2019

Nachtrag zum Stadtgründungsfest

Karo war so nett, meine kleinen Zeichnung zu fotografieren, die ich in der Ausstellung am Ende der sehr gelungenen Aktion auf dem Stadtgründungsfest gelassen hatte - nun seien sie auch geposted:


Diese Zeichnerin saß vor den beinahe kubistisch wirkenden "urbanen Strukturen" von Gerd Winner in der Rathausgalerie, der ehemaligen Kassenhalle. Ihr Motiv war aber die Skulptur in dem Bogen über dem Ausgang:


Früher durften die braven Steuerzahler in der Kassenhalle ihren Obolus abliefern, und wenn sie dann erleichtert von dannen zogen, lüpfte der Herr über dem Ausgang seinen Hut und bedankte sich für die Füllung des Stadtsäckels, den er in seiner linken Hand schwenkt - was für eine noble Geste!



Auch hier wurde noch fleißig gezeichnet, auf einem Stapel von Skizzenbuchblättern.